Schüleraustausch in Fredericia 2008
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| Die Fahrt nach Fredericia vom 26. Februar bis zum 4. März war für alle Teilnehmer/innen eine interessante Abwechslung im Schulalltag, bei der jeder das dänische Leben kennenlernen durfte. |
| Es ging los am 26. Februar 2008. Müde und erschöpft von der knapp siebenstündigen Fahrt kamen wir alle in Fredericia am Bahnhof an, wo wir von unseren Austauschfamilien abgeholt wurden. Am gleichen Abend noch besuchten wir das "High School Musical", das gerade in Fredericia zu Besuch war. Leider wurde fast das komplette Musical auf dänisch aufgeführt und wir verstanden nicht viel. |
| Am nächsten Tag wurden wir in der Schule begrüsst. Wir erkannten alle schnell, dass sich die Schulen in Dänemark ganz stark von denen in Deutschland unterscheiden. Auffällig war, dass man überall Computer fand, die zur freien Nutzung bereit standen. Diese wurden auch in jeder Unterrichtsstunde benutzt. Da die Unterrichtstunden in Dänemark nicht wie bei uns 45 Minuten, sondern 90 Minuten dauerten, hatte man genug Zeit, die Schüler im Unterricht an den Computern arbeiten zu lassen. Es wird in Dänemark besonders Wert auf individuelles und eigenständiges Arbeiten gelegt, was man schnell erkannte, wenn man wie wir im Unterricht mitmachte. |
| Begeistert waren wir aber vor allem von dem Anbau der Schule, der in etwa zwei Monaten fertiggestellt wird. Dieser Neubau soll wieder das individuelle Arbeiten der Schüler in den Vordergrund stellen. Es gibt große Konferenzräume für Lehrer, Chill-out Ecken für Schüler und Audienzräume für Stufenversammlungen. Was aber vor allem jeden erstaunte war die Tatsache, dass man an eine "kahle Wand" einfach ein Balkon anbaute, damit sich die Schüler in der Schule auch wohl fühlen. |
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| Am selben Tag noch besichtigten wir mit dem dänischen Deutschlehrer Nils Ole die Stadt. Die ist allerdings so klein, dass wir nach ca. 1½ Stunden fertig waren. Die Lehrer in Dänemark werden alle mit dem Vornamen angesprochen und geduzt. Dadurch hatte man manchmal das Gefühl, dass das Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern freundschaftlich war. In unseren Gastfamilien hatten wir es alle sehr gut. Die Dänen sind sehr gastfreundlich und unsere Austauschschüler haben immer versucht das Beste zu machen, damit wir zufrieden sind. Jeden Abend haben sie etwas mit uns unternommen, damit uns nicht langweilig wurde. |
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Das Highlight war wohl die Fahrt nach Kopenhagen. Hier haben wir das Theater, die Meerjungfrau und auch die Kirche gesehen, in der das junge Prinzenpaar Dänemarks heiratete. Doch immer wieder ist uns aufgefallen, wie oft wir überall die dänische Flagge gesehen haben. Man konnte sie sogar als Tischdecke oder als Serviette kaufen, wobei uns schnell deutlich wurde, dass die Dänen sehr stolz auf ihr Land sind.
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An manchen Tagen hätten wir uns jedoch ein bisschen besseres Wetter gewünscht. Es war leider immer sehr windig und regnerisch, doch trotzdem hat es sich gelohnt, nach Dänemark zu fahren!
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Jasmin Steinborn , Friedrichs Gymnasium Herford |
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